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21.09.2016 13:47 Alter: 335 days

ÖJM 2016 – Bregenz, Bodensee

Am 26. August war es soweit, es ging los zur ÖJM nach Bregenz. Nachdem alle 420er verladen waren ging es auf in Richtung Bodensee. Schon alleine die Anreise war eine Meisterleistung von unserem Trainer Pascal Weisang.

Als dann am nächsten Tag die Lasersegler eintrafen, die am Tag zuvor aufgrund eines Kupplungsschaden in Salzburg die Reise abbrechen mussten, konnte es so richtig losgehen. Vom ASVÖ Traunsail Team waren neben unserem Trainer Thomas Lackerbauer die Segler Paul Clodi, Paul Kronegger (beide SCT), Leopold Karl (UYCT) bei den Optis und Michi Lausecker (AGS), Luna Müller Hartburg (SCT), Felix Eder (SCA) und ich, Simon Dauser (SCE), am 420er dabei.   Wind war an den ersten Tagen leider nicht wirklich vorhanden. Erst am Montag kam das Trapez bei uns zum Einsatz, leider kam an diesem Tag mehr Wasser von oben als von unten ins Boot, denn es regnete in teilweise so stark, dass wir mit dem Lenzen nichtmehr nachkamen. Dienstag war der mit Abstand der spannendste Tag, nachdem alle durch die technische Abnahm in Form der altbekannten Vermessung bestanden, quälten wir uns zunächst im für den Bodensee typischen Leichtwind zum finalen Training auf den See hinaus, bis jener plötzlich abflaute und stattdessen Starkwind einsetzte. Nun war das wohl wichtigste Bauteil das von Felix bediente Trapez. Prinzipiell hatten wir dabei Riesenspaß, bis wir, oder besser gesagt ich, auf der letzten Vorwind in einer Halse die Kontrolle verloren und kenterten. Bis das Boot wieder aufgestellt war verging eine gefühlte halbe Ewigkeit. Unser größtes Problem war jedoch, dass danach der Spibaum fehlte. Am Mittwoch ging es mit den ersten Wettfahrten los. Da schon ein Ersatzspibaum organisiert war, stand dem ersten Regattastart nichts mehr im Wege. Am ersten Tag segelten wir zwei verkürzte Wettfahrten und landeten beide Male auf dem 17. Platz.

Am Donnerstag frischte der Wind etwas auf und wir brachten 2 weitere Wettfahren durch, diese beiden waren jedoch nicht verkürzt, an diesem Tag fuhren wir einen 18. und einen 23. Platz ein. Es war der Freitag, an welchem der Regattaleiter, Fritz Trippolt, das scheinbar Unmögliche möglich gemacht hat, indem er 4! Wettfahrten durchbrachte. Das bedeutet, dass wir schon am Freitag mit allen Wettfahrten fertig waren und somit das Gesamtergebnis feststand. Wir konnten uns mit 124 Zählern auf den respektablen 20. Platz einreihen. Michi Lausecker (AGS) erreichte mit seinem Tiroler Partner Matthias Schmidt  Platz 13 & Luna Müller Hartburg (SCT) belegte mit ihrem Bruder Platz 11.

Bei den Optis ging es am Samstag um den Titel, bei unseren Optifahrern belegte Paul Clodi den 9. Rang, Paul Kronegger den 28. und Leopold Karl den 31. Platz.